

![]() |
Der heutige Jazztanz entwickelte sich zur Zeit der amerikanischen Jazz-Ära in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als Charleston, Foxtrot, Black Bottom u.v.a. zu damals aktueller Musik getanzt wurden. Seine Wurzeln reichen jedoch zu folkloristischen Tänzen Afrikas und Europas zurück. Eines der bekanntesten Beispiele für Jazztanz ist die Broadwayinszenierung West Side Story oder später der Chorus Line, die auch als Filme um die Welt gingen. Den Jazztanz charakterisiert eine starke Körperisolation, also die Fähigkeit, einzelne Körperteile getrennt und unterschiedlich zu steuern. Als musikalische Untermalung dienen entweder Jazzstücke oder auch Titel aus den aktuellen Charts. Durch den Freiraum neue Bewegungen entwickeln zu können ist
es möglich, den Jazztanz immer wieder den Bedürfnissen
junger Menschen anzupassen und somit immer aktuell zu bleiben. Es
handelt sich dabei jedoch nicht um eine Freistil-Tanzform, Technik
und korrekte Körperarbeit stehen auch hier im Mittelpunkt (allerdings
nicht mit der Strenge des klassischen Balletts zu vergleichen). Neben
der Verbesserung von Körperkoordination, Ausdruck, Beweglichkeit und Haltung begeistert
Jazztanz durch die Bewegung zu aktueller Musik und
erhöht die Freude an der Bewegung. |
|